Deutsch-französischer Mediendialog 2006
   
 
   
Referenten
   
 

Prof. Dr. Francis Balle
Institut Français de Presse (Universität Paris 2); Direktor des Institut de Recherches et d’Etudes sur la Communication (IREC)

Studium der Politikwissenschaft (öffentliches Recht und Verwaltung) am Institut d’Etudes Politiques (Paris). 1963-67: Lehrtätigkeit am frz. Gymnasium in Oran (Philosophie) und an der Universität Algier. 1967-72: Assistent von Raymond Aron, dann an der Sorbonne. 1976-86: Leiter des Instituts Français de Presse (IFP, Universität Paris 2). 1986-89: Vize-Rektor der Pariser Universitäten. 1989-93: Mitglied des Conseil supérieur de l’audiovisuel (CSA), verantwortlich für Frequenzspektrum, neue Normen und Technologien. Seit 1981: Gastprofessor an der Universität Stanford. Seit August 2004: Mitglied des Verwaltungsrats von Radio France. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter «Médias et sociétés» (1980, regelmäßig aktualisiert).

   
 

Isabelle Bourgeois
Wissenschaftliche  Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne contemporaine (CIRAC) an der Universität Cergy-Pontoise

Geboren 1955. Besuch der Ecole Normale Supérieure (ENS, Fontenay-aux-Roses). 1980-85: Lektorin an der Universität Hannover. 1985-88: Kulturattaché an der französischen Botschaft in Bonn, zuständig für Rundfunkfragen, dann Mitarbeiterin in der Direction générale des relations culturelles, scientifiques et techniques des Ministère des Affaires étrangères (Paris), Abteilungen Koordinierung der bilateralen Beziehungen in Europa und Kommunikation. Seit Nov. 1988: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne contemporaine (CIRAC). 1989-2001: Lehrtätigkeit am Institut d’Etudes Politiques (Sciences Po, Paris). Seit 2002: Assistentin an der Universität Cergy-Pontoise. Arbeitsgebiete: Wirtschaft, Soziales, Medien, Informationswirtschaft, Innovation und vergleichende Studien Deutschland/Frankreich. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesen Themengebieten in Frankreich und Deutschland. Seit 1990: Autorin von epd-medien. Seit 2000: Chefredakteurin der Wirtschaftszeitschrift Regards sur l’économie allemande – Bulletin économique du CIRAC.

   
 

Dr. Olaf Christiansen
LLM Bertelsmann AG, Gütersloh

Jahrgang 1971, hat in Würzburg sowie an der Penn State Dickinson School of Law, USA Rechtswissenschaften studiert und das Referendariat in Hamburg abgeleistet. Danach war er zunächst als Rechtsanwalt in einer internationalen Kanzlei in Berlin tätig, bevor er 2002 zur Bertelsmann AG wechselte. In der Bertelsmann-Konzernrechtsabteilung in Gütersloh und Brüssel betreut er das Kartellrecht und angrenzende Rechtsgebiete, wie z.B. das Medien- und Medienkonzentrationsrecht. Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind deutsche und europäische Fusionskontrollverfahren sowie sonstige kartellrechtliche Fragen des Konzerns aus den Bereichen Fernsehen und Hörfunk, Zeitungen und Zeitschriften, Buch, Musik sowie Druck- und Servicedienstleistungen.

   
 

Prof. Dr. Dieter Dörr
Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK).

Diese Kommission besteht aus sechs Sachverständigen des Rundfunkrechts und des Wirtschaftrechts, die von den Ministerpräsidenten der Länder berufen werden. Sie hat die Aufgabe, die Regelungen des Rundfunkstaatsvertrags zur Sicherung der Meinungsvielfalt im bundesweiten privaten Fernsehen umzusetzen.

Studium der Rechtswissenschaften. 1983 Promotion an der Universität Saarbrücken, 1987 Habilitation an der Universität zu Köln. 1988-90 Vertretungsprofessor, dann Professor am Institut für Internationale Angelegenheiten der Universität Hamburg. 1990-95 Justiziar beim Saarländischen Rundfunk. Seit 1995 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2000 Direktor des Mainzer Medieninstituts und Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) und seit 2004 deren Vorsitzender.

   
 

Elisabeth Flüry-Hérard
Mitglied des Conseil Supérieur de l’Audiovisuel (CSA), Paris

Besuch der Ecole normale supérieure und der ENA. 1982-86 : Mitarbeiterin im Amt des Premierministers. 1986-88 : Mitarbeiterin des Generalsekretariats des Comité interministériel pour les questions de coopération économique européenne (SGCI). 1989-93 : Leiterin des Referats Europaangelegenheiten, dann Direktor Internationale Angelegenheiten beim Centre national de la cinématographie (CNC). 1993-94 : Mitglied des Beraterstabs des Kulturministers Jacques Toubon. 1994-98 : Generaldirektor des Institut français du cinéma et des industries culturelles (IFCIC). 1999-2002 : Mitglied des Conseil de la Concurrence. Seit April 2002 : Mitglied des CSA.

   
 

Prof. Dr. Jürgen Heinrich

Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Kiel und Tübingen. Promotion in Kiel. Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft und Assistenzprofessor an der Universität Kiel. Seit 1980 Lehrstuhl für Journalistik mit Schwerpunkt Ökonomie an der Universität Dortmund.

Seine Arbeitsgebiete sind insbesondere Medienökonomie, allgemeine Volkswirtschaft und Wirtschaftsjournalistik. Autor des zweibändigen Werkes „Medienökonomie“ (Band I: Mediensystem, Zeitung, Zeitschrift, Anzeigenblatt, Band II: Hörfunk und Fernsehen).

   
 

Dr. Victor Henle

Studium der Rechtswissenschaft in München und Paris (Paris II). Promotion über die deutsch-französischen Rechtsbeziehungen in Erbfällen. Bis 1985 verschiedene Tätigkeiten in der bayerischen Staatsverwaltung. Von 1985 bis 1990 journalistische und geschäftsführende Tätigkeit in einem regionalen Zeitungsverlag. Danach Aufbauhelfer und Pressesprecher im Thüringer Innenministerium.

Seit 1992 Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt. Von 1996 bis 1999 Beauftragter der deutschen Landesmedienanstalten für europäische und internationale Beziehungen. Seit 1999 stellvertretender Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz und der Kommission Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten. Verschiedene Veröffentlichungen zu Fragen der Medienkonzentration und der internationalen Medienentwicklung.

   
 

Prof. Dr. Bernd Holznagel

Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie in Berlin. Master of Laws an der McGill University in Montreal/Kanada. 1996 Vertretung einer Professur für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Potsdam. 1997 Ernennung zum Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der Westfälischen Wilhelm-Universität Münster. Direktor des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht.

Zahlreiche Veröffentlichungen in diesem Bereich. Autor des Lehrbuches „Rundfunkrecht in Europa“, in dem die Rundfunkordnungen von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sowie die darauf einwirkenden Vorgaben der Europäischen Union und des Europarates beschrieben werden

   
 

Isabell Hülsen

Studium der Politikwissenschaft, Journalistik und Geschichte in Hamburg und Paris. 2001 Magister-Abschluss. Während des Studiums Praktikum bei Gruner & Jahr/Prisma Presse in Paris. Seit Ende 2001 bei der Financial Times Deutschland, zunächst als Volontärin, anschließend als Redakteurin und seit Anfang 2005 Medienredakteurin. Teilnahme an Seminaren zum Journalismus in Frankreich und seit 2005 an der Financial Times School of Excellence.

   
 

Hans-Jürgen Jakobs

Studium der Volkswirtschaft in Mainz. 1985-86 Volontariat bei der Mainzer Allgemeine Zeitung/Wiesbadener Tagblatt. 1986-89 Redakteur von ZV+V sowie Chefredakteur Copy bei der Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf. 1990-93 Leitung des Wirtschaftsressorts der Münchner Abendzeitung. Von 1993-2001 Redakteur beim Nachrichtenmagazin SPIEGEL in Hamburg. Seit 2001 Leitung Medienredaktion der Süddeutschen Zeitung in München.

Die Medienseite der Süddeutschen Zeitung ist das wichtigste, einflussreichste und weitreichendste tägliche Informationsmedium in Deutschland über die deutsche, europäische und internationale Medienentwicklung.

   
 

Uwe Kammann

Studium der Germanistik und Romanistik. Redakteur bei der Rheinischen Post in Düsseldorf. 1978 Redakteur beim Evangelischen Pressedienst (epd). Ab 1984 Leiter der Fachpublikation „epd-medien“. Diese Publikation ist das wichtigste Medienfachblatt in Deutschland, insbesondere für Entscheider, das zweimal wöchentlich über die Medienentwicklung informiert, sie analysiert und kritisiert. Der Schwerpunkt der Berichterstattung ist Deutschland. In jeder Ausgabe wird jedoch auch die ausländische Medienentwicklung berücksichtigt. Seit 2005 Leiter des Adolf-Grimme-Insituts in Marl (Nordrhein-Westfalen). Das Grimme-Institut, das ein wichtiges Forum für die Medienpolitik und die Kommunikationskultur ist, vergibt jährlich die wichtigsten deutschen Fernsehpreise (Adolf-Grimme-Preis).

Zahlreiche Veröffentlichungen in der Tages- und Wochenpresse, Radio- und Fernsehbeiträge, Vorträge und Moderationen bei Fachkongressen. Mitwirkung in Jurys zur Vergabe von Fernseh- und Hörfunkpreisen (Adolf-Grimme-Preis, Deutscher Fernsehpreis, Hörspielpreis der Kriegsblinden). Mitglied im Beirat der vom ZDF veranstalteten Mainzer Tage der Fernseh-Kritik und der Filmakademie Baden-Württemberg. Auszeichnungen: Deutscher Preis für Medienpublizistik und Hans-Bausch-Media-Preis.

   
 

Dietrich Kleemann

   
 

Thomas Kleist

Studium der Rechtswissenschaften in Saarbrücken. Ab 1985 Direktor der Saarländischen Landesmedienanstalt und von 1994 bis 1996 Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Von 1996 bis 1999 Staatssekretär in der saarländischen Landesregierung.

Seit 2000 Rechtsanwalt, Unternehmensberater für Medien und Direktor des Instituts für Europäisches Medienrecht (EMR) mit Sitz in Saarbrücken und Brüssel. Vorsitzender des Verwaltungsrates des Saarländischen Rundfunks. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Werbefunk GmbH und der Telefilm GmbH sowie Mitglied im Aufsichtsrat von Radio Salü. Zahlreiche Veröffentlichungen über Medienfragen.
   
 

Prof. Alain Lancelot
Ehrenmitglied des Verfassungsrates; Vorsitzender der Kommission «Konzentrationsfragen in den Medien»

Geboren 1937 in Chêne-Bougerie (Schweiz). Doppelpromotion in Sozial- und Politikwissenschaften am Institut d’Etudes Politiques (Sciences Po, Paris). 1987-96: Leiter des Instituts d’Etudes Politiques. Verwaltungsratsvorsitzender der Fondation Nationale des Sciences Politiques. 1987-96: Mitglied des Verwaltungsrats der Ecole Nationale d’Administration (ENA). 1992-93: Mitglied der Kommission zur Reform des Wahlrechts und des Beirats zur Verfassungsreform. 1996-2001: Mitglied des Verfassungsrats (Conseil Constitutionnel).

   
 

Patrick Le Lay

   
 

Joseph Lorent

geboren am 10. März 1946 in Luxemburg

Journalist beim „Luxemburger Wort“ seit dem 15. April 1973, langjähriger Ressortleiter Politik und Soziales, zugleich Verantwortlicher für das Mediendossier, neuerdings Beauftragter für große Reportagen und Sondermissionen sowie Direktionsrat

Wahlbeobachter für die Europäische Union bei den ersten allgemeinen und freien Wahlen in Südafrika (April/Mai 1994)

Früherer Präsident der „Union des journalistes Luxembourg“ (UJL)

Mitglied des Luxemburger Presserates seit 1981, davon Präsident von 1994 bis 1996 bzw. von 2002 bis 2004 sowie Generalsekretär zuerst während 13 Jahren und erneut seit 2004

Mitglied der Beratenden Medienkommission beim Premierminister
   
 

Jean-Louis Missika
Unternehmensberater und Lehrtätigkeit an Sciences Po, Paris

Studium der Philosophie, Politikwissenschaft, BWL und VWL. 1979-84: Mitglied des Beraterstabs des Präsidenten von Antenne 2. 1988-91: Leiter des Service information et diffusion des Premierministers Michel Rocard. 1991-95: Mitarbeiter des Meinungsforschungsinstituts Sofres. 1995-98: Leiter des Meinungsforschungsinstituts BVA. Danach: Gründung der Unternehmensberatungsgesellschaft JLM Conseil (PR). Seit 1984: Lehrtätigkeit am Institut d’Etudes Politiques (Mediensoziologie). Autor zahlreicher Veröffentlichungen, darunter «La fin de la télévision» (2006).

   
 

Bénédicte de Peretti
Deutschlandkorrespondentin der Wirtschaftszeitung La Tribune

Geboren 1959 in Versailles. Diplom-Kauffrau. Studium an der ESCP-EAP European School of Management in Paris, Oxford und Düsseldorf. 1982: Promotion. 1982-88: Journalistin bei den Tageszeitungen La Croix und Libération. Seit 1988: Deutschlandkorrespondentin der Wirtschaftszeitung La Tribune (München).

   
 

Jacques Rigaud
Ehemaliger Vorstandsvorsitzender von RTL Radio (Paris)
Vizepräsident der Fondation Robert Schumann (Paris)

Geboren 1932 in Paris. Besuch der Ecole Nationale d’Administration (ENA, Paris). 1958-85: Lehrtätigkeit am Institut d’Etudes Politiques (Sciences Po, Paris). 1969-73: Leiter des Ministerbüros von Jacques Duhamel, zunächst Landwirtschafts-, dann Kulturminister. 1975-78: Stv. Generaldirektor der UNESCO, persönlicher Berater des Außenministers Jean François-Poncet. 1980-Juni 2000: geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied der Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion (CLT, Luxemburg) und Vorstandsvorsitzender von RTL Radio (Paris). 1981-86: Leiter des Musée d’Orsay (im Aufbau) und Verfasser mehrerer Gutachten zur Kulturpolitik für die frz. Regierung. Seit 1979: Präsident des im selben Jahr gegründeten Vereins zur Entwicklung des unternehmerischen Mäzenatentums ADMICAL. Seit 1985: Mitglied im Verwaltungsrat der Fondation nationale des sciences politiques, der Alliance française, des Institut National de l’Audiovisuel (INA) und des Filmfestivals in Cannes. Autor zahlreicher Essays zur Kultur und Romane, darunter: «La culture pour vivre» (1975), «Libre culture» (1990), «L’exception culturelle» (1995), «Les deniers du rêve – essai sur l’avenir des politiques culturelles» (2001) und «Vivre à propos» (2005).

   
 

Prof. Dr. Dieter Schmidtchen

geboren am 11. April 1940 in Schwiebus/Mark Brandenburg, studierte Volkswirtschaftslehre an der Phillips-Universität Marburg (Diplom 1967), promovierte dort 1971 zum Dr. rer. pol. und habilitierte sich 1976 in Volkswirtschaftslehre.
Von 1977 bis 1978 war er Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln. 

1979 nahm er den Ruf der Universität des Saarlandes auf eine Professur für Nationalökonomie, insbesondere Wirtschaftspolitik an und wurde Leiter der Forschungsstelle zur Ökonomischen Analyse des Rechts.

   
 

Prof. Dr. Norbert Schneider

Studium der Evangelischen Theologie und Publizistik in Tübingen, Marburg und Hamburg. Von 1971 bis 1981 Referent, später Direktor im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik in Frankfurt/Main. Von 1981 bis 1986 Direktor für Hörfunk und Fernsehen beim Sender Freies Berlin. Von 1986 bis 1993 Geschäftsführer der Allianz-Film GmbH in Berlin.

Schneider ist seit 1993 Direktor der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in Düsseldorf. Von 1999 bis 2003 Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Seit 2003 Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung, Medienkompetenz. Vorsitzender des Aufsichtsrats Adolf-Grimme-Institut und der Jury des Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden. Mitglied des Vergabeausschusses der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und des Beirats der Mainzer Tage der Fernsehkritik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Medienaspekten. Herausgabe von Fachpublikationen.

   
 

Prof. Dr. Werner Schwaderlapp
Ehemaliger Geschäftsführer Endemol Deutschland. Direktor des me:mi Medien+Entertainment Management Instituts an der Europa FH Fresenius, Köln

Jahrgang 1950, Studium der Philosophie, Publizistik und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt, Tübingen und Mainz, Promotion zum Dr. phil., AMP Harvard Business School. Programmreferent des Programmdirektors ZDF (1978-1982). Aufbau des Bereichs Unternehmensplanung ZDF (1982-1987). Leiter Hauptabteilung Programmplanung (1987-1993). Geschäftsführer ZDF Enterprises GmbH (1993-1997). Geschäftsführer Unternehmensentwicklung Endemol Deutschland (1998-2000). Aufsichtsratsvorsitzender der Endemol-Tochterfirma Helkon Media AG (1999-2000). Geschäftsführer Endemol Entertainment Productions (2000-2001). Geschäftsführer Endemol Deutschland Holding (2001 bis Mai 2003). Gründung der Medien-Managementberatung ws-mediaconsult (2003). Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik der Universität Mainz (1979-1982). Lehrbeauftragter Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg (1988-2001). Professur für Medienmanagement an der Europa Fachschule Fresenius (seit 2002). Mitgründer der Hochschule für Wirtschaft und Medien (seit 2003). Mitglied des Hochschulrates der Europa Fachhochschule Fresenius. Gründer und Direktor des Medien+Entertainment Management Instituts (2005). Mitglied des Medienausschusses der IHK Köln. Mitglied der International Academy for Television Arts and Sciences New York

   
 

Andreas Stopp

Jahrgang 1958, Studium der Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft in Bonn und Köln, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn bis zum Wechsel in den bundesweiten Hörfunk »Deutschlandfunk«. Zunächst als freier Journalist und Moderator, seit 1992 als Redakteur im Kulturellen Programm. Im Deutschlandfunk als Redaktionsleiter »Medien und Gesellschaft« verantwortlich für die Medienredaktion, Kultur-Reiseredaktion und Redaktion »Lebenszeit«.

Lehraufträge für Journalismus und Kommunikationswissenschaft an der Universität Bamberg. .
   
 

Thierry Vedel
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am CNRS/CEVIPOF, Sciences Po, Paris

Geboren 1957. Besuch der Ecole normale supérieure (Cachan) und des Institut d’Etudes politiques de Paris. Aufbaustudium in Politikwissenschaft sowie in Informations- und Kommunikationswissenschaft. Seit 1982 : Forschungstätigkeit am CNRS. Visiting Fellow am Center for telecommunication studies (NYC-Columbia University, 1986-87), am Max Planck Institut Köln (1989), an der Annenberg School for Communication, LA (1991) und am Oxford Internet Insitute (2005). 1993-95 : Chefredakteur der Cahiers de la sécurité intérieure (Sozialwissenschaftliche Zeitschrift des Institut des Hautes Etudes de la Sécurité Intérieure – IHESI). Verfasser des Berichts Frankreich im Rahmen des Projekts « Television in Europe: regulation, independence and policy » (insges. 21 Länder ; Projekt finanziert vom Open Society Institute). Seit 2005 : Mitglied des Management Committee des Projekts COST A 30 ‘East of West : Setting a New Central and Eastern European Media Research Agenda’ (2005-2009) im Rahmen der European Cooperation in the Field of Scientific and Technical Research..

   
 

Gerold Wucherpfennig

Studium der Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung an der Universität Kassel. Von 1993 bis 1999 verschiedene Funktionen im Thüringer Kultusministerium bis zum Leiter des Ministerbüros. Von 1999 bis 2003 Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag. Von 2003 bis 2004 Staatssekretär und Chef der Thüringer Staatskanzlei. Seit 2004 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Thüringen.